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Rohöl: Importe stiegen, Preis sank

Im Januar bis September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent von 77,9 auf 78,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 14,8 Milliarden Euro um 1,974 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Im September 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (7,8 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im September auf 210,24 Euro. Er lag damit um 1,1 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (208,01 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September auf 1,9 Milliarden Euro und lag damit um 297 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent von 77,9 auf 78,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 14,8 Milliarden Euro um 1,974 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 189,02 Euro im Schnitt um 12 Prozent niedriger als im Vorjahr (214,76 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 24 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (24 Millionen Tonnen), Norwegen (16,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (8,6 Millionen Tonnen), Libyen (6,3 Millionen Tonnen) und Syrien (5,6 Millionen Tonnen). 31,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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