Wachstum

rku.it übernimmt IT der Stadtwerke Dortmund und Bochum

Der IT-Bereich der Dortmunder Stadtwerke AG und der Stadtwerke Bochum GmbH wird künftig vom SAP-Outsourcing-Spezialist rku.it aus Herne betreut. Gleichzeitig eröffnet rku.it in Dortmuns einen zweiten Standort. Als neue Gesellschafter übernehmen die Dortmunder Stadtwerke und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH je 20 Prozent der Anteile.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der SAP-Outsourcing-Spezialist rku.it aus Herne hat die IT-Abteilungen der Dortmunder Stadtwerke AG und der Stadtwerke Bochum GmbH übernommen. Rückwirkend zum 1. Oktober 2003 geben die Dortmunder Stadtwerke den gesamten IT-Bereich an rku.it ab, gleichzeitig überführen die Stadtwerke Bochum ihre IS-U-Beratung und die PC-Dienste an das Unternehmen.

Mit den Aufgaben wechseln knapp 70 Mitarbeiter den Arbeitgeber. Durch das substanzielle Wachstum ändert sich auch die Unternehmensstruktur des konzernunabhängigen IT-Dienstleisters: In Dortmund eröffnet rku.it einen zweiten Standort. Als neue Gesellschafter übernehmen die Dortmunder Stadtwerke und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH je 20 Prozent der Anteile. Das Grundkapital wird von 370 000 DM auf drei Millionen Euro aufgestockt.

Drei Geschäftsführer leiten in Zukunft das Unternehmen: Werner Dieckmann ist für die Rechenzentrums- und PC-Dienste sowie den Vertrieb zuständig, Gerhard Pidd übernimmt die Verantwortung für die Anwendungsentwicklung und Beratung. Kaufmännischer Geschäftsführer bleibt Werner Winkel.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom sparen

    Neues Steinkohlekraftwerk im Ruhrgebiet geplant

    Ein Konsortium von Stadtwerken plant gemeinsam mit der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet (EWMR) ein neues Steinkohlekraftwerk. Ein möglicher Standort sei das Ruhrgebiet, sagte ein Sprecher der Stadtwerke Bochum am Montag auf ddp-Anfrage.

  • Strom sparen

    GasOpt-Software hilft bei Gasbeschaffung

    Mit "GasOpt" haben ewmr und Trianel eine Software für den Gasbeschaffungsprozess entwickelt. Mit dem auf Excel basierenden Programm kann das vollständige Beschaffungsportfolio einschließlich Freimengen abgebildet werden, die Software kann auch auf andere Unternehmen zugeschnitten werden.

  • Stromnetz Ausbau

    Gelsenwasserübernahme: Investor gewünscht, aber nicht zwingend

    Für 835 Millionen Euro haben die Stadtwerke Bochum und Dortmund von E.ON 80,51 Prozent am Wasserversorger Gelsenwasser gekauft. Gestern stellten sie nun ihr Konzept vor. Obwohl sie die Kaufsumme aus eigener Tasche finanzieren könnten, suchen sie einen privatwirtschaftlichen Partner mit Know-how in den Bereichen Gas, Wasser und Finanzen. Aber nicht unbedingt.

  • Hochspannungsleitung

    Clement genehmigt Gelsenwasser-Verkauf

    Während Wirtschaftsminister Wolfgang Clement dem Verkauf den 80,5-prozentigen E.ON-Anteils an Gelsenwasser an die Stadtwerke in Dortmund und Bochum zustimmt, prüft das nordrhein-westfälische Innenministerium gerade, ob eine Übernahme durch zwei Kommunen mit der Gemeindeordnung vereinbar ist.

  • Stromnetz Ausbau

    Kartellamt gibt Gelsenwasser-Übernahme frei

    Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von Gelsenwasser durch die Dortmunder Stadtwerke AG und der Stadtwerke Bochum GmbH genehmigt. E.ON musste den 80,5-prozentigen Anteil aufgrund einer Auflage im Ministererlaubnisverfahren E.ON / Ruhrgas veräußern. Das Vorhaben erfüllt auf keinem der betroffenen Märkte die Untersagungsvoraussetzung.

Top