Riva Energie zeigt sich verwundert über Initiative "Pro Wettbewerb"

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
"Verwundert" zeigt sich die Riva Energie AG (Essen) über die heute von Yello Strom, best energy und LichtBlick ins Leben gerufene Initiative "Pro Wettbewerb", mittels der man die politisch Berantwortlichen aufgefordert hat, gegen wettbewerbsbehinderte Praktiken der Ex-Monopolisten vorzugehen (die Redaktion des strom magazins berichtete - lesen Sie hier). Man wende sich derart gegen die eigenen Mütterunternehmen, so der Kommentar aus dem Hause Riva Energie.



"Wir begrüßen diese Initiative natürlich", so Carsten Kauer, Vorstandsvorsitzender der Riva Energie AG, "aber eigentlich ist das ein alter Hut". Seit Anfang dieses Jahres auf dem deutschen Markt, kämpfe Riva - ein Beteiligungsunternehmen der amerikanischen Sempra Energy - für faire Bedingungen am seit zwei Jahren "liberalisierten" Strommarkt. Hinsichtlich der Forderung nach einer drastischen Absenkung der Netznutzungsentgelte, einer ungehinderten Durchleitung, der Einführung einheitlicher Wechselstandards und der Einrichtung einer Regulierungsbehörde sieht sich Riva Energie eigenen Angaben zufolge als "Vorreiter".



Bemerkenswert, so Knauer, sei der Umstand, dass "ausgerechnet" die Unternehmen Yello, eine Tochter der EnBW, und best energy, das die Bewag gemeinsam mit Mobilcom betreibt, sich mit ihrer Kritik an die Öffentlichkeit wenden würden. "Es ist schon verwunderlich, wenn sich die Unternehmen der Ex-Monopolisten jetzt empört über eine Praxis zeigen, die sie selbst mit zu verantworten haben", so Knauer abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren
Top