Verheizt

Richtiges Lüften spart Geld: Tipps von ESWE Versorgung

Das permanent gekippte Fenster ist von Übel - jedenfalls aus Kostengesichtspunkten. Damit nicht dauerhaft Wärme entweicht und außerdem feuchte Kochdünste oder auch Atemluft nach außen transportiert werden, sollte man mindestens zweimal am Tag fünf bis zehn Minuten stoßlüften, empfiehlt ESWE.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Gerade in der kalten Jahreszeit wird häufig wertvolle Energie und damit bares Geld durch falsches Lüften zum Fenster hinausgeheizt. Ziel des Lüftens ist es, so Marc Fischer, Leiter des Energie-Direkt-Centers der ESWE Versorgungs AG, die Luftqualität im Raum zu verbessern. Zudem will man die unter anderem durch Kochen, Verdunstung oder Ausatmen entstehende feuchte Luft nach außen transportieren.

Falsch wäre es, so Fischer, Kippfenster sowie Treppenhaus und Kellerfenster stundenlang offenzulassen, da sonst die Wärme über die offenstehenden Fenster entweicht. Um Energie sparsam zu verwenden, sollte man stoßlüften. Das bedeutet, mindestens zweimal am Tag die Fenster mit Durchzug fünf bis zehn Minuten lang weit zu öffnen. Die Luft erneuert sich schnell, die Auskühlung von Wänden und Möbeln wird verhindert und die Wohnung erwärmt sich rasch wieder auf Normaltemperatur. Jedoch sollte die Heizung vor dem Lüften abgestellt werden, da sonst die Thermostate im kalten Raum unnötig auf Vollbetrieb umschalten.

Weitere Energie kann eingespart werden, wenn es nicht in allen Räumen gleich warm ist. Auch sollte es in keinem Zimmer wärmer als 20 Grad sein. Sonst verheizt man sein Geld, empfiehlt der Experte.

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