51 Prozent

RheinEnergie übernimmt Kommunalanteile der RBV

Der Kölner Energieversorger RheinEnergie AG übernimmt 51 Prozent der Anteile an der Rheinisch-Bergischen Versorgungsgesellschaft mbH (RBV). Dazu haben die kommunalen Anteilseigner der RBV, die Kommunen Burscheid, Kürten, Leichlingen, Lindlar und Odenthal, mit Ratsbeschlüssen den Weg frei gemacht.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Köln (red) - Die übrigen Anteile hält die BELKAW GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der RheinEnergie AG. Die RBV soll zügig mit der ebenfalls in Bergisch Gladbach ansässigen BELKAW verschmolzen werden. Für ihre RBV-Anteile erhalten die Kommunen insgesamt 16,5 Millionen Euro, wahlweise in bar oder gegen Anteile an der RheinEnergie AG. Dieser Transaktion müssen das Kartellamt und die RheinEnergie-Gremien noch zustimmen.

"Die kommunalen Anteilseigner der RBV haben sich mit ihren zügigen Beschlüssen ihrer Verantwortung für eine wirtschaftliche und leistungsfähige Energieversorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis gestellt. Wir sehen uns darin bestärkt, dass die RheinEnergie ein für Kommunen attraktives Modell kommunal geprägter Energieversorgung in der rheinischen Region darstellt", kommentierte Helmut Haumann, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, die kommende Neuordnung.

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