Verkauf der Projektierungstochter

REpower: Konzentration auf Anlagenbau und Auslandsgeschäft

Der Hamburger Windanlagenspezialist REpower will sich aufgrund des rückläufigen deutschen Windenergiemarkts auf den Anlagenbau und den Ausbau des Auslandsgeschäfts konzentrieren. Deshalb wurde der Anteil von 84,15 Prozent an der Projektierungstochter Denker & Wulf AG verkauft.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Vor dem Hintergrund des rückläufigen deutschen Windenergiemarktes hat sich die REpower Systems AG entschlossen, sich künftig auf das Kerngeschäftsfeld Anlagenbau und den Ausbau des Auslandgeschäfts zu konzentrieren. Deshalb wurde zum 31. Dezember 2004 der Anteil von 84,15 Prozent an der Projektierungstochter Denker & Wulf AG im Wege eines Management Buy-Outs verkauft.

Für die Anteile an der Denker & Wulf AG wurde ein verbindlicher Mindestpreis vereinbart. Der endgültige Verkaufspreis soll auf Basis von Bewertungsgutachten kurzfristig ermittelt werden. Zudem besteht eine befristete Mehrerlösbeteiligung aus dem Verkauf von vier Windparkprojekten aus dem Jahr 2004. "REpower wird sich in Zukunft noch stärker auf die wachsenden Auslandsmärkte konzentrieren. Insbesondere der rückläufige deutsche Windenergiemarkt unterstreicht die Richtigkeit und Notwendigkeit des Auslandsgeschäfts", fasst der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, die neue Ausrichtung zusammen.

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