Aktionsprogramm

"Renewables"-Folgekonferenz im November in Peking

China veranstaltet im November eine internationale Konferenz zur Förderung erneuerbarer Energien, die als Folgekonferenz zur renewables2004, die vergangenes Jahr von Deutschland in Bonn ausgerichtet wurde, konzipiert wurde. Sie soll sich vor allem mit dem Stand des globalen Ausbaus der Ökoenergien befassen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul haben die offizielle Ankündigung der chinesischen Regierung begrüßt, am 7. und 8. November 2005 eine internationale Konferenz zur Förderung erneuerbarer Energien auszurichten. Die "2005 Beijing International Renewables Conference" soll eines der wichtigsten internationalen Ereignisse zur Förderung von erneuerbaren Energien in diesem Jahr werden.

"Mit der Umsetzung seines 2004 in Bonn angekündigten Aktionsprogrammes und mit der Ausrichtung dieser Konferenz unterstreicht China seine aktive Rolle bei der Förderung erneuerbarer Energien", kommentierte Trittin erfreut. "Die Ankündigung zeigt, wie wichtig erneuerbare Energien nicht nur für Industrieländer, sondern auch für Entwicklungs- und Schwellenländer geworden sind", ergänzte Wieczorek-Zeul.

Beide Bundesministerien wollen China bei der Organisation der Konferenz in Peking unterstützen. Die Konferenz ist konzipiert als Folgekonferenz zur renewables2004, die vergangenes Jahr von Deutschland in Bonn ausgerichtet wurde. Sie soll sich vor allem mit dem Stand des globalen Ausbaus erneuerbarer Energien, mit den Optionen eines Überprüfungsmechanismus und Berichtswesens für das internationale Aktionsprogramm, sowie mit dem Thema Technologietransfer befassen. Der Teilnehmerkreis soll alle UN-Staaten unter Beteiligung von internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und privatem Sektor umfassen.

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