Noch sechs Tage

"renewables 2004" mit Delegationen aus 108 Ländern

Nach Pfingsten beginnt in Bonn die internationale Konferenz zum Ausbau der erneuerbaren Energien, renewables 2004. Es werden Abgeordnete von Regierungen und internationalen Organisationen wie UNEP und Weltbank ebenso wie Unternehmer, Wissenschaftler und Verbands- und NGO-Vertreter erwartet.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Vom 1. bis 4. Juni wird die Bundesstadt Bonn der Treffpunkt der Welt für erneuerbare Energien sein. Auf Einladung der Bundesregierung werden Vertreter von 108 Regierungen, internationale Organisationen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen vier Tage lang beraten, wie erneuerbare Energien in Industrie- und Entwicklungsländern ausgebaut werden können.

Zur Konferenz im ehemaligen Plenarbereich des Deutschen Bundestages werden insgesamt mehr als 2000 Teilnehmer erwartet. Die Beratungen sollen in drei Beschlüsse münden: Ein internationales Aktionsprogramm soll einzelne Maßnahmen und freiwillige Verpflichtungen einzelner Länder und Regionen zusammenfassen. In einer "Deklaration von Bonn" sollen die Minister eine politische Vision für eine globale Energiewende formulieren und sich auf einen Folgeprozess der Bonner Konferenz verständigen. Schließlich sollen Politikempfehlungen praktikable Wege für den Ausbau erneuerbarer Energien aufzeigen.

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