Dieselpreis

Reichweite einer Tankfüllung hat sich seit 1992 halbiert

Die Reichweite einer Diesel-Tankfüllung im Wert von 50 Euro hat sich in den vergangenen 20 Jahren wegen steigender Spritpreise mehr als halbiert. Das hat der ADAC ausgerechnet. Der Dieselpreis stieg laut dem Bericht in den letzten 20 Jahren um sage und schreibe 174 Prozent.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - Wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Berechnungen des ADAC berichtete, konnten Autofahrer 1992 mit Dieselkraftstoff im Wert von 50 Euro noch 1186 Kilometer zurücklegen. Heute sind es nur noch 504 Kilometer. Demnach stieg der Dieselpreis seit 1992 um 174 Prozent auf durchschnittlich 1,48 Euro je Liter an.

Benzinpreise stiegen ähnlich deutlich an

Die Reichweite von Super-Benzin im Wert von 50 Euro reduzierte sich seit 1992 demnach von 748 auf 403 Kilometer. Im selben Zeitraum legte der Preis für einen Liter Super der Zeitung zufolge um 124 Prozent zu. Die Verbesserung des Benzinverbrauchs in der Automobilbranche wurde dem Bericht zufolge bei den Berechnungen des ADAC berücksichtigt.

Quelle: AFP

Das könnte Sie auch interessieren
  • Benzinpreise

    April war bisher teuerster Tank-Monat

    Der April war bisher der teuerste Tank-Monat des Jahres. Am 30. April tankte man einer Auswertung des ADAC zufolge am teuersten, besonders günstig war es am 22. Januar. Der Preisunterschied zwischen beiden Tagen betrug zwölf Cent.

  • Benzin Preise

    Billig tanken: Deutsche Autos bleiben trotzdem in der Garage

    Das Tanken ist schon seit einigen Monaten dank der niedrigen Preise eher eine erfreuliche Situation. Dennoch hauen die Deutschen wegen der Billigpreise nicht direkt auf den Putz: An dem Konsumverhalten hat sich bei den meisten nichts verändert.

  • Strompreise

    Superbenzin überschreitet flächendeckend 1,70 Euro

    Eine Woche vor Ostern haben die Benzinpreise der Sorte Super E5 erstmals flächendeckend die Marke von 1,70 Euro pro Liter überschritten. Preissteigungen vor den Ferien sind keine Seltenheit, ein solch hoher Preis wurde jedoch bisher noch nicht erreicht. Der ADAC warnt vor weiteren Preissteigerungen.

  • Strompreise

    Preistreiberei an Tankstellen soll ein Riegel vorgeschoben werden

    Die Bundesregierung plant, den Wettbewerb zwischen freien Tankstellen und Markenstationen auch in Zukunft zu unterstützen. Bislang gibt es nur eine befristete Regelung. Zudem will Berlin offenbar wirklich gegen Preissprünge an Tankstellen vorgehen. Von bis zu 15 Cent Aufschlag an nur einem Tag war berichtet worden.

  • Strompreise

    Spritpreise im Januar noch höher als im Dezember

    Autofahrer haben im neuen Jahr nach Angaben des ADAC fürs Tanken deutlich mehr zahlen müssen als noch im Dezember. Der Liter Super E10 kostete im Januar im Durchschnitt 1,536 Euro je Liter und damit rund vier Cent mehr als noch im Dezember, wie der Automobilclub am Mittwoch in München mitteilte.

Top