Regionalversorger EWR greift mit neuen Tarifen in den Stromwettbewerb ein

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Das Elektrizitätswerk Rheinhessen (EWR) meldet sich im Wettbewerb zahlreicher Stromanbieter um den günstigsten Strompreis zu Wort. Ab dem 1. Oktober dieses Jahres bietet das EWR seinen Kunden ein attraktives Spartarif-System an. Damit soll, so das Unternehmen, "von Dumping-Angeboten verunsicherten Kunden die Gelegenheit gegeben werden, ihre gewohnten EWR-Leistungen zu marktgerechten Preisen in Anspruch zu nehmen". Die Tarife sind nur regional gültig.


Die neuen EWR-Spartarife sind auf die individuellen Bedürfnisse von Haushalten zugeschnitten und orientieren sich am jeweiligen Jahresverbrauch. Drei verschiedene Preismodelle bieten EWR-Kunden die Möglichkeit, selbst darüber zu bestimmen, wie viel sie bei der Kilowattstunde Strom gegenüber den Allgemeinen Tarifen sparen.


Der XXL-Tarif für Haushalte mit besonders hohem Verbrauch wartet mit einem Brutto-Verbrauchspreis von 17,70 Pfennigen je Kilowattstunde bei einem monatlichen Grundpreis von 40 Mark auf.


Die Tarife für Haushalte mit geringem beziehungsweise mittlerem Jahresverbrauch sehen wie folgt aus: Beim L-Tarif ist die Kilowattstunde zum Brutto-Verbrauchspreis von 21,99 Pfennig (monatlicher Grundpreis 16,24 Mark), beim S-Tarif für 26 Pfennig (monatlicher Grundpreis 6,38 Mark) zu haben. EWR-Kunden, die sich für einen der neuen Tarife entscheiden, können ihren Vertrag jederzeit mit einer Frist von nur drei Monaten kündigen.


Die 165.000 Privatkunden des EWR werden bis Ende September per Post über die neuen Spartarife informiert und können ab sofort eine Individualvereinbarung mit dem EWR treffen, die am 1. Oktober in Kraft tritt. Unter der Telefonnummer 01801-397225 berät das EWR montags bis freitags von 8 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 12 Uhr interessierte Kunden.


(ots)

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