Im November

Regionale Solarinitiativen treffen sich in Fürstenfeldbruck

Mit der Konferenz Anfang November in Fürstenfeldbruck wollen die Veranstalter regionale Solarinitiativen motivieren, ihre Aktivitäten zur Verbreitung der Solarenergie in den Regionen fortzusetzen, auszuweiten und gleichzeitig die Bildung neuer Initiativen stimulieren.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Am 4. und 5. November wird der bayrische Ort Fürstenfeldbruck zum Treffpunkt von regionalen Solarinitiativen aus ganz Deutschland. Zur RegioSolar-Konferenz 2005 sollen alle Initiativen kommen, die sich ehrenamtlich für die Nutzung der Solarenergie einsetzen. Die Konferenz wird zum zweiten Mal vom Bundesverband Solarindustrie (BSi) veranstaltet und findet auf Einladung des Zentrum Innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V.(ZIEL 21) statt. RegioSolar ist ein Projekt des BSi zur Förderung regionaler Solaraktivitäten, das vom Bundesumweltministerium unterstützt wird.

Die zweite Konferenz für regionale Solarinitiativen soll an die erfolgreiche Auftaktveranstaltung im April 2004 anknüpfen. "Unsere Arbeit im Projekt RegioSolar hat gezeigt, dass die lokalen Solarinitiativen in vielen Gegenden eine wichtige Rolle beim Aufbau des Solarmarktes spielen", erläuterte Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des BSi. "Das große Engagement und die Kreativität, mit der viele Initiativen vor Ort tätig sind, ist sehr beeindruckend." Der BSi unterstützt die Arbeit der Initiativen im Rahmen des Projektes RegioSolar. In diesem Jahr hat RegioSolar den Schwerpunkt Solarwärme mit der Aktion "Wärme von der Sonne".

Mit der Konferenz wollen die Veranstalter die Initiativen motivieren, ihre Aktivitäten zur Verbreitung der Solarenergie in den Regionen fortzusetzen, auszuweiten und gleichzeitig die Bildung neuer Initiativen stimulieren. Die Konferenz soll die Möglichkeit bieten, sich persönlich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen mit Projekten oder neue Ideen auszutauschen. In Workhops können konkrete Fragestellungen bearbeitet werden, z.B. rechtliche Fragen bei der Organisation eines Bürgerkraftwerks. Bis zum 9. September haben alle Interessenten die Möglichkeit, Beiträge für die Konferenz einzureichen.

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