Offshore

Regierung: Umweltverträglichkeitsprüfung für Windenergienutzung auf See erforderlich

Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass Forschung eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Bereich der Offshore-Anlagen nicht ersetzen kann.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Vorbereitungs- und Startphase einer Windenergienutzung auf See erfordert umwelt- und naturschutzbezogene Untersuchungen und eine begleitende Forschung über einen längeren Zeitraum. Die Forschung ergänzt, aber ersetzt nicht eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung für konkrete "Pilot-Windparks", erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 14/6707) auf eine Kleine Anfrage der F.D.P. (Bundestagsdrucksache 14/6510). Die Liberalen hatten sich dabei auf Angaben über den Einsatz von 2000 Windrädern in der Nord- und Ostsee bezogen und nach der ökologischen und ökonomischen Bewertung der Förderung von Windenergieanlagen im Meer gefragt.

Der Bundesregierung zufolge sollten in einem ersten Schritt Genehmigungen für Pilot-Windparks mit einer Größe von bis zu 40 Einzelanlagen ausgesprochen werden. Die gewählte Größenordnung müsse einen wirtschaftlichen Betrieb zulassen, solle aber nur dort erfolgen, wo geringe Konfliktpotenziale bestehen. Im Hinblick auf ausstehende Erfahrungen würden die Genehmigung und der weitere Ausbau "ergebnisoffen" gehalten.

Informationen über Stand und Entwicklung in diesem Bereich zum Download unter www.bmu.de.

Top