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Regierung: Castor-Transporte kein Risiko für die Bevölkerung

Die Bundesregierung ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Transporte abgebrannter Brennstäbe aus Atomkraftwerken, sogenannte Castor-Transporte, für die Bevölkerung ungefährlich sind. Gleichtzeitig wies die Regierung auf neue Sicherheitsnachweise und Begrenzungen hin, die seit 18. Januar 2002 gelten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Bundesregierung ist der Meinung, dass die Castor-Transporte trotz der von den Medien unter Bezug auf neue Untersuchungen aufgeworfenen Fragen kein Risiko für die Bevölkerung darstellen. Die erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 14/9930) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU (Bundestagsdrucksache 14/9864).

Mit "Ja" beantwortet hat die Regierung auch die Fragen, ob sie zu den Vereinbarungen über die Rücknahme der Glaskokillen aus dem französischen La Hague stehe und ob sie garantiere, dass die Transportgenehmigungen für die November 2002 vorgesehenen Castor-Transporte nicht durch veraltete Befunde beeinträchtigt werden. Im Weiteren wird von der Regierung auch dargelegt, dass neue Sicherheitsnachweise und Begrenzungen bereits ab dem 18. Januar 2002 - also lange vor den jetzigen Veröffentlichungen - für die seitdem geltenden Änderungsgenehmigungen zu Grunde gelegt worden seien.

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