Pilotprojekt

Raststätte mit energieeffizienten LED-Leuchten

Erstmals wird eine Raststätte in der Bundesrepublik mit modernen LED-Lampen ausgeleuchtet. Mit dem Pilotprojekt des Bundesverkehrsministeriums sollen die neuen Leuchten getestet werden, da ab 2015 ein EU-weites Verkaufsverbot für die bisher eingesetzten Quecksilberdampflampen gilt.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Walsleben (ddp/red) - Auf der Tank- und Rastanlage Walsleben-Ost an der A 24 Berlin-Hamburg startete das Bundesverkehrsministerium mit Unterstützung des Landes Brandenburg ein entsprechendes Pilotprojekt. Auf dem Parkplatz in Fahrtrichtung Hamburg seien 28 Masten mit Leuchtdioden aufgestellt worden, teilte das Ministerium am Sonntag mit.

Damit bereitet sich das Ministerium den Angaben zufolge auf das ab 2015 EU-weit geltende Verkaufsverbot von Quecksilberdampflampen vor, die bisher an Raststätten besonders häufig verwendet werden. Von dem Pilotprojekt werden neue Erkenntnisse über Lebensdauer, Energieeffizienz und Haltbarkeit der LED-Leuchten erwartet.

LED-Lampen haben viele Vorteile

Die LED-Technik habe mehrere Vorteile, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Die Leuchten seien frei von Quecksilber und Natrium, entwickelten weniger Wärme und trügen damit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. Zudem gäben Leuchtdioden ein helles, warmes und gleichmäßiges Licht.

Für die Pilotanlage Walsleben-Ost wurden Leuchten ausgewählt, die von einem Unternehmen des Kompetenznetzwerks in der Licht- und Optik-Region Jena und dem Fraunhofer-Institut für angewandte Optik entwickelt wurden. Das Bundesverkehrsministerium investierte für die Baumaßnahmen des auf fünf Jahre angelegten Versuchs den Angaben zufolge 130.000 Euro.

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