Mögliche Gefahren

Quecksilber: Weitere Tests für Energiesparlampen gefordert

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche (CDU), hat in der Debatte über mögliche Gefahren durch beschädigte Energiesparlampen weitere Untersuchungen gefordert.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Köln (dapd/red) - "Wir brauchen weitere Studien, um festzustellen, welche Konsequenzen notwendig sind. Eine wäre auf jeden Fall, für Ummantelung an allen Lampen zu sorgen, damit die bruchsicher sind", sagte sie am Montag im ARD-"Morgenmagazin".

Bislang seien zwei Lampentypen untersucht worden. Tests des Umweltbundesamts (UBA) hatten ergeben, dass durch zerbrochene Lampen die Quecksilberwerte bis zu 5 Stunden lang 20 Mal höher sind als zulässig.

Zugleich verwies Reiche auf die Umweltvorteile der Energiesparlampen. Diese seien "unumstritten", sagte sie. Zugleich müssten die Hersteller dafür sorgen, dass die Energiesparlampen bruchsicher seien. Eine entsprechende Aufforderung müsse an die Produzenten ergehen, sagte sie weiter. Ferner verwies Reiche auf mögliche Alternativen - etwa "LEDs oder auch Halogenlampen". Insgesamt sei aber mehr Verbraucheraufklärung erforderlich.

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