Jahresbericht 2004

proKlima mit Kontinuität und neuen Akzenten erfolgreich

Die Qualitätssicherung steht weiterhin im Fokus des enercity-Fonds proKlima. Grund: Das Büro für Bauphysik überprüfte 500 Baumaßnahmen zum verbesserten Wärmeschutz von Gebäuden mit dem Ergebnis, dass in keinem Fall von Beginn an eine fehlerfreie Planung und Ausführung vorlag.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Hannover (red) - Durch die Qualitätssicherung bestehe aber die Chance, die registrierten Fehler rechtzeitig zu beheben und die Effizienz der Klimaschutzmaßnahmen zu gewährleisten. "Wir raten dazu, bereits in der Planungsphase auf die Qualitätssicherung zu setzen. Hierdurch lassen sich Projekte am besten energetisch und wirtschaftlich optimieren", erläuterte proKlima-Ingenieur Dirk Hufnagel.

Für Breitenförderung, Qualifizierungsmaßnahmen und große Einzelprojekte bewilligte der Klimaschutzfonds im Jahr 2004 knapp 4,2 Millionen Euro. Knapp 54 000 Tonnen Kohlendioxid würden jährlich durch sämtliche bisher von proKlima geförderte Maßnahmen vermieden, teite der Fonds in dieser Woche mit. "Wir verstehen uns als Wegbereiter für innovative Lösungen. Haben sich bestimmte Standards erfolgreich etabliert, ordnen wir unsere Förderung neu", erläuterte Manfred Görg, Leiter der Geschäftsstelle proKlima, bei der Vorstellung des Jahresberichts 2004. Änderungen gab es zum Beispiel bei den Zuschüssen für Fenster, hier fördert proKlima nur noch Passivhaus-taugliche Fenster mit 3-Scheiben-Wärmeschutzglas.

Im aktuellen Jahresbericht von proKlima werden Jahresbilanz und ausgewählte Projekte detailliert vorgestellt.

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