Klarstellung

Produktion der "Rekord"-Briketts wird fortgeführt

Die Rheinbraun Brennstoff GmbH hat heute klargestellt, dass es auch in Zukunft Braunkohle-Briketts der Marke "Rekord" geben wird. Missverständliche Meldungen infolge der Schließung des Standorts Deuben zum Ende des vergangenen Jahres hätten in den vergangenen Tagen zur Verunsicherung von Verbrauchern geführt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Missverständliche Meldungen, denen zufolge die Braunkohlen-Brikettproduktion in der Bundesrepublik ausgelaufen sei, ist heute die Rheinbraun Brennstoff GmbH entgegen getreten. Um einer etwaigen Verunsicherung bei Verbrauchern vorzubeugen stellte das Unternehmen heute klar, dass lediglich die Produktion der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) am Standort Deuben zum Jahreswechsel eingestellt wurde. Die Herstellung der "Rekord"-Briketts aus dem Lausitzer Revier laufe dagegen "unvermindert" weiter.

Versorgung mit Braunkohlenbriketts gesichert

In der Brikettfabrik "Schwarze Pumpe", die von der Vattenfall Europe AG betrieben wird und deren Produkte die Rheinbraun Brennstoff GmbH (RBB) in Berlin und Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vermarktet, laufen pro Jahr mehr als 500.000 Tonnen Braunkohlenbriketts vom Band. Auch bei steigender Nachfrage seien deshalb keine Versorgungsengpässe zu befürchten, heißt es. Die "Rekord"-Briketts aus dem Lausitzer Revier gelten als Markenprodukte von hoher Qualität; Grund dafür sind der gute Heizwert und der naturbedingt niedrige Schwefelgehalt. Die Briketts erkennt man an der Prägung "Rekord" in Verbindung mit dem Buchstaben "L", welcher für Lausitz steht.

Deuben nach knapp 70 Jahren geschlossen

Die Brikettpresse am Standort Deuben war 1936 in Betrieb gegangen. 1987 wurden ebenda 1,13 Millionen Tonnen Briketts produziert, was zugleich das Rekordergebnis der Presse bedeutete. Grund für die Schließung des Standorts ist der rapide Absatzrückgang von Briketts - mit der Umstellung der Heizungen auf die Energieträger Öl und Gas haben Briketts an Bedeutung verloren.

Von der Schließung waren 41 Mitarbeiter betroffen, die jedoch in der MIBRAG weiter beschäftigt werden.

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