Statistik

Preisindex für Wohngebäude im Mai 2003 unverändert

Der Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland blieb im Mai 2003 gegenüber Mai 2002 unverändert. Gegenüber Februar 2003 ist der Preisindex für Wohngebäude um 0,1 Prozent zurückgegangen. Im früheren Bundesgebiet verringerten sich die Preise für Wohngebäude im Jahresvergleich, während sie sich in den neuen Ländern erhöhten.

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Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes blieb der Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Mai 2003 gegenüber Mai 2002 unverändert. Gegenüber Februar 2003 ist der Preisindex für Wohngebäude um 0,1 Prozent zurückgegangen. Im früheren Bundesgebiet verringerten sich die Preise für Wohngebäude im Jahresvergleich um 0,3 Prozent, während sie sich in den neuen Ländern um 0,8 Prozent erhöhten.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von Mai 2002 auf Mai 2003 um 0,5 Prozent zurück, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 0,5 Prozent. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisrückgänge bei den Verbauarbeiten (minus 1,8 Prozent), bei den Putz- und Stuckarbeiten (minus 1,5 Prozent) und den Erdarbeiten (minus 1,4 Prozent). Gestiegen sind die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (plus 2,5 Prozent), für Dämmarbeiten an technischen Anlagen (plus 2,3 Prozent) und für Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (plus 2,1 Prozent).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhte sich der Preisindex für Gewerbliche Betriebsgebäude um 0,6 Prozent und für Bürogebäude um 0,2 Prozent. Im Straßenbau gingen die Preise um 0,5 Prozent zurück. Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen sie um 0,5 Prozent.

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