Preisindex

Preiserhöhung für Energie im August bei plus 13 Prozent

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im August erwartungsgemäß leicht abgeschwächt. Gleichwohl wurde die Inflationsrate auch im August noch stark von den Preiserhöhungen für Energie (plus 13,0 Prozent) und Nahrungsmittel (plus 7,4 Prozent) beeinflusst.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Wiesbaden (ddp/sm) - Energie und Nahrungsmittel zusammen machten im August etwa zwei Drittel der gesamten Teuerung aus. Der Verbraucherpreisindex sank gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die erste Schätzung von Ende August wurde damit bestätigt. Im Juni und Juli 2008 hatten die Jahresteuerungsraten noch jeweils 3,3 Prozent betragen.

Im Energiebereich erhöhten sich vor allem die Preise für Mineralölerzeugnisse binnen Jahresfrist: Leichtes Heizöl verteuerte sich um 43,4 Prozent, für Kraftstoffe waren 11,4 Prozent mehr zu zahlen. Auch die Preise für die anderen Haushaltsenergien liegen weit über denen des Vorjahres. So verteuerte sich Gas um 10,2 Prozent und Strom um 7,1 Prozent. Ohne Einrechnung der Preisentwicklung für Haushaltsenergie und Kraftstoffe hätte die Teuerungsrate im August bei 1,9 Prozent gelegen.

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