Im März/April

Preiserhöhung bei rund 200 Stromanbietern

Im März und April erhöhen rund 200 Stromanbieter ihre Preise. Bis zu 10 Millionen Haushalte sind betroffen, etwa die Hälfte im gleich im März, die andere Hälfte im April. Insgesamt steigen die Preise um durchschnittlich 3,5 Prozent, wie das Verbraucherportal Verivox bekanntgibt. Unter Umständen kann man der Erhöhung noch entgehen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Heidelberg (red) - Das nahende Frühjahr bringt nicht nur höhere Temperaturen. Im März und April steigen für bis zu 10 Millionen Haushalte in Deutschland auch die Strompreise. Bei 100 Stromversorgern treten die Preiserhöhungen bereits heute, zum 1. März 2012, in Kraft. Für April haben über 90 weitere Anbieter Strompreiserhöhungen angekündigt.

Ein Musterhaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh muss durch die Preiserhöhungen jährlich rund 31 Euro mehr bezahlen. Als Grund für die steigenden Strompreise geben die Anbieter höhere Netzentengelte sowie die neue Netzumlage, mit der stromintensive Industriebetriebe unterstützt werden, an.

Preiserhöhungen durch Anbieterwechsel begegnen

Verbraucher, die eine Nachricht über eine Strompreiserhöhung erhalten, müssen diese nicht einfach hinnehmen. Wird der Strom aktuell noch vom örtlichen Grundversorger bezogen, sollte durch einen Strompreisvergleich geprüft werden, ob günstigere Angebote verfügbar sind. Wer noch nie den Tarif oder Anbieter gewechselt hat, ist noch im teuren Grundversorgungstarif. In diesem Fall kann einfach ein günstigerer Anbieter gewählt werden, der sich dann um die Kündigung beim bisherigen Versorger kümmert.

Wer einen Tarif mit einer längeren Vertragslaufzeit bezieht, kann bei einer Preiserhöhung von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Hier muss der Kunde jedoch schnell reagieren und die Kündigung am besten selbst verfassen. Die Eigenkündigung sollte anschließend auf der Anmeldung beim neuen Anbieter deutlich vermerkt werden.

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