Preise im Osten noch immer höher als im Westen

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Durch die Liberalisierung des Strommarktes sind die Strompreise in der Bundesrepublik erheblich in Bewegung geraten. Nach Erhebungen des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA, Hannover) gaben die Preise für Sondervertragskunden in den alten Bundesländern seit dem 1. Juli des vergangenen Jahres binnen Jahresfrist um 13,1 Prozent nach, in den neuen Ländern um noch immerhin zehn Prozent. Damit ist der Strom im Osten für diese Kundengruppe durchschnittlich noch um 1,72 Pfennig pro Kilowattstunde teurer als in den alten Bundesländern.


In den bundesweiten Preisvergleich der VEA wurden 60 Energieversorgungsunternehmen einbezogen. Die VEA macht darauf aufmerksam, dass die angegebenen Preise Obergrenzen darstellen. Von den 60 untersuchten Energieversorgungsunternehmen kamen 50 aus den alten Bundesländern. 46 dieser 50 Versorger hätten ihre Preise in dem Vergleichszeitraum gesenkt. Günstigster Anbieter ist augenblicklich die HASTRA in Hannover mit 12,7 Pfennigen pro Kilowattstunde; teuerstes Energieversorgungsunternehmen ist die Hamburger HEW mit 18,07 Pfennigen je Kilowattstunde. Der Durchschnittspreis in den alten Bundesländern lag im Juli bei 15,45 Pfennigen je Kilowattstunde.


(ots)

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