Statistik

Preise im August um knapp zwei Prozent gestiegen

Die seit April vergangenen Jahres anhaltende preistreibende Wirkung der Mineralölprodukte war auch im August 2005 zu spüren: Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte die Teuerungsrate nur bei 1,3 Prozent gelegen. Der Strompreis ist binnen Jahresfrist um 4,4 Prozent gestiegen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Wiesbaden (ddp/sm) - Vor allem wegen des anhaltenden Preisanstiegs bei Mineralölprodukten sind die Verbraucherpreise in Deutschland im August auf Jahressicht um 1,9 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2005 erhöhte sich der Index um 0,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. Im Juni und Juli waren die Preise gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten um 1,8 und 2,0 Prozent gestiegen.

Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte die Teuerungsrate nur bei 1,3 Prozent gelegen, teilte die Behörde mit. Auch die Preise für andere Haushaltsenergien hätten sich überdurchschnittlich verteuert. Binnen Jahresfrist seien die Preise für Strom um 4,4 Prozent höher und die für Gas sowie Zentralheizung und Fernwärme erreichten um 10,8 un 17,6 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 0,5 Prozent. Tiefer in den Geldbeutel greifen mussten die Verbraucher seit April 2005 auch für Rundfunk- und Fernsehgebühren. Verbraucherfreundlich sei im Jahresvergleich unter anderem die Preisentwicklung für Telefongeräte und Informationsverarbeitungsgeräte ausgefallen.

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