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Preis für Rohöl gestiegen

Zwischen Januar und September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent von 78,1 auf 78,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 15,1 Milliarden Euro um 315 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Im September 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im September auf 183,07 Euro. Er lag damit um 12,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (210,24 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September daher auf 1,6 Milliarden Euro und lag so um 328 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar und September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent von 78,1 auf 78,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 15,1 Milliarden Euro um 315 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 191,96 Euro im Schnitt um 1,6 Prozent höher als im Vorjahr (189,02 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (25,1 Millionen Tonnen), Norwegen (16,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (7,7 Millionen Tonnen), Libyen (6,5 Millionen Tonnen) und Kasachstan (5,4 Millionen Tonnen). 30,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 18,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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