Terminhinweis

Praxis-Seminar Wetterderivate

Die FORUM Institut für Management GmbH veranstaltet am 17. Juni 2003 in Frankfurt/Main ein Praxis-Seminar zum Thema Wetterderivate. Dabei geht es um die Absicherung von Wetterrisiken durch Temperatur-Anleihen, Wetterderivate für Endkunden und Wetterderivate als Instrument des Risikomanagements eines Energieversorgers.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Der wirtschaftliche Erfolg einer Vielzahl von Wirtschaftszweigen wird von der Entwicklung des Wetters beeinflusst. In einem kühlen Sommer wird z. B. weniger Eiscreme verkauft, ein heißer Sommer beeinträchtigt die Ernten in der Landwirtschaft. In milden Wintern ist der Brennstoffverbrauch geringer als in Jahren mit starkem Frost.

Bis Ende der 90er Jahre konnten sich Unternehmen gegen solche Wetterrisiken nur durch klassische Versicherungen absichern. 1997 wurde das erste Wetterderivat in den USA zwischen zwei Energieversorgern abgeschlossen. Ziel war ein monetärer Ausgleich der durch Temperaturschwankungen ausgelöste Veränderungen in den Stromabsatzmengen der beiden Energieversorger in der Wintersaison 1997/98. In den folgenden zwei Jahren wurden mehr als 2500 Transaktionen mit einem Gegenwert von über sieben Milliarden Dollar gemeldet. Die umsatzstärksten Marktteilnehmer sind große Investmentbanken, Rückversicherungen sowie einige Energieversorger. Weitere Marktteilnehmer kommen aus der Landwirtschaft, dem produzierenden Gewerbe, der Freizeit-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Die FORUM Institut für Management GmbH veranstaltet am 17. Juni 2003 in Frankfurt/Main ein Praxis-Seminar zum Thema Wetterderivate. Dabei geht es um die Absicherung von Wetterrisiken durch Temperatur-Anleihen, Wetterderivate für Endkunden und Wetterderivate als Instrument des Risikomanagements eines Energieversorgers. Referenten sind Dr. Michael Lomitschka von der Mannheimer MVV Energie AG, Oliver Podehl von der E.ON Sales & Trading, Andrea Vathje vom Investmentbanking Sal. Oppenheim und René Eckert von der Hamburger HEW AG.

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