Verdacht

Plambeck: Untersuchungen wegen Insiderhandels

Der Windparkprojektierer Plambeck Neue Energie AG aus Cuxhaven hat derzeit richtig Ärger: In der letzten Woche ließ die Staatsanwaltschaft Stade die Geschäftsräume durchsuchen und Unterlagen beschlagnahmen. Verdacht: Untreue. Und auch die Bafin ermittelt. Verdacht: Insiderhandel.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Frankfurt (red) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geht derzeit dem Verdacht des Insiderhandels beim Windkraftanlagen-Hersteller Plambeck Neue Energien nach. Bestätigt sich der Verdacht, werde die Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, heißt es in verschiedenen Berichten.

Laut Bafin-Sprecherin hat ein 2004 eingegangener Brief zu einer Voruntersuchung geführt. Diese sei im Januar in die förmliche Insideruntersuchung gemündet. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge werden in dem Brief schwere Vorwürfe gegen Führungskräfte des Unternehmens erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt zudem seit längeren gegen Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wegen des Verdachts der Untreue. Die Cuxhavener Firma hatte diesen Vorwurf als nicht nachvollziehbar bezeichnet. In der vergangenen Woche hatten Ermittler die Geschäftsräume von Plambeck durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt.

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