Holzverbrennung

Plambeck rechnet aufgrund von EEG mit höheren Erträgen

Das EEG hat positive Auswirkungen auf den Betrieb des Biomassekraftwerkes Silbitz der Plambeck Neue Energien AG. Das Unternehmen will künftig nur noch Holz der Klassen A1 und A2 verbrennen und somit die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerkes verbessern. Das wiederum soll zu höheren Ausschüttungen führen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wirkt sich positiv auf die Stromerzeugung auf der Basis der Verbrennung von Holz aus. Dies bedeutet für das Bioassekraftwerk Silbitz eine mögliche Verbesserung der Ertragssituation von knapp 20 Prozent pro Jahr, wenn ausschließlich Holz der Klassen A1 und A2 verwendet wird. Für dieses weitgehend unbehandelte Holz sei die Kraftwerkstechnik ausgelegt, heißt es aus dem Unternehmen, das das Konzept dahingehend verändern will. Das von der Plambeck Neue Energien AG projektierte und finanzierte Kraftwerk produziert seit Ende 2002 Strom und Wärme.

Mit der Verwendung der Holzklassen A1 und A2 könne nach Aussagen des Unternehmens die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerkes deutlich verbessert werden. Höhere Aufwendungen für den Brennstoff werden durch die höheren Vergütungen mehr als kompensiert, was zu jährlich höheren Ausschüttungen als vorhergesehen führen könne. Im September wird die Gesellschafterversammlung über notwendige Veränderungen entscheiden, die Basis dabei ist ein detailliertes Konzept mit einer überarbeiteten Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Die Änderung des Konzeptes soll nach der Zustimmung der Gesellschafterversammlung sowie der finanzierenden Bank umgesetzt werden.

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