Quartalszahlen

Plambeck Neue Energien AG mit positivem Quartalsergebnis

Die Plambeck Neue Energien AG hat eigenen Angaben zufolge im ersten Quartal dieses Jahres die Auswirkungen der "teilweise unsachlichen politischen Debatte" um den künftigen Ausbau der Windenergie in der Bundesrepublik gespürt. Dementsprechend gestaltete sich der Überschuss geringer als ersten Quartal des vergangenen Jahres - allerdings gehe es nun spürbar bergauf.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Plambeck Neue Energien AG hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Überschuss von 0,68 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Gesamtleistung betrug elf Millionen Euro. Das ergibt sich aus dem Ende vergangener Woche veröffentlichten Quartalsbericht des Unternehmens, dessen Kerngeschäft die Projektierung von Windparks ist.

Auswirkungen der "heftigen, teilweise unsachlichen politischen Debatte" des vergangenen Jahres um den künftigen Ausbau der Windenergie in Deutschland seien im ersten Quartal 2004 noch zu spüren, so das Unternehmen. Die Projektfinanzierung habe sich daher weiterhin schwierig gestaltet. Dies habe sich jedoch nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages über die Novellierung des Gesetzes zum Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) am 2. April dieses Jahres spürbar verbessert.

Mit der erfolgreichen Begebung der Wandelanleihe, die innerhalb kurzer Frist mit einem Volumen von 23,5 Mio. Euro vollständig gezeichnet wurde, habe die Plambeck Neue Energien AG die finanziellen Voraussetzungen für die Entwicklung weiterer Windpark-Projekte in Deutschland und Frankreich sowie im Offshore-Bereich auf Nord- und Ostsee geschaffen.

Ein großer Fortschritt zur Realisierung des ersten von der Plambeck Neue Energien AG geplanten Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" sei die Erteilung der Baugenehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gewesen. Nachdem durch das im vergangenen Jahr gegründete Joint Venture mit dem dänischen Energiekonzern ENERGI E2 A/S bereits die Finanzierung der ersten Bauphase und deren technische Umsetzung gesichert wurden, werde jetzt die Bauphase konkret vorbereitet.

In Frankreich reichte die Ventura S.A. im ersten Quartal einen Bauantrag für ein weiteres Windpark-Projekt ein. Nachdem Ventura noch Ende 2003 erste Baugenehmigungen für zwei Windparks erhielt, die inzwischen rechtskräftig wurden, sind die Vorbereitungen für den Bau dieser Projekte angelaufen, heißt es weiter.

Die Verlagerung der Plambeck Neue Energien Solar Technik GmbH nach Cuxhaven ist abgeschlossen, so das Unternehmen. Die Produktion von Solarkollektoren und Absorbern sei am neuen Standort "unter verbesserten Rahmenbedingungen" im Februar planmäßig wieder angelaufen. Der Markt für solarthermische Anlagen wird nach Einschätzung des Unternehmens in Zukunft "deutlich" wachsen.

SSP Technology A/S in Dänemark führte die Produktion von Rotorblättern für Windenergieanlagen kontinuierlich fort. Gespräche mit Herstellern von Windenergieanlagen bestätigten die positive Einschätzung der Geschäftsaussichten von SSP Technology, heißt es abschließend im Quartalsbericht.

Die wesentlichen Quartalszahlen des Konzerns auf einen Blick:

  • Gesamtleistung: 11,08 Millionen Euro (Vorjahr: 12,09 Millionen Euro)
  • Ergebnis vor Steuer: 0,61 Millionen Euro (Vorjahr: 2,44 Millionen Euro)
  • Quartalsüberschuss per 31. März: 0,68 Millionen Euro (Vorjahr: 1,06 Millionen Euro)

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