Plambeck Neue Energien AG: Mit dem Ergebnis 1999 zufrieden

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Zufrieden zeigte sich der Vorstand der Plambeck Neue Energien AG auf der Bilanzpressekonferenz gestern in Hamburg mit dem Jahresergebnis 1999. Wie Gerd Kück, seit Anfang Februar 2000 Finanzvorstand der Cuxhavener AG, erläuterte, wurde im abgelaufenen Jahr die Gesamtleistung des Unternehmens um 107 Prozent auf nunmehr 110,8 Millionen DM gesteigert. Der Jahresüberschuss wuchs gegenüber 1998, dem Jahr des Börsengangs, sogar um 278 Prozent und liegt jetzt bei 3,4 Millionen DM. Vor diesem Hintergrund werden Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens der Hauptversammlung am 26. Mai in Cuxhaven erstmals auch eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,50 DM je Aktie vorschlagen.


Besonders erfreulich ist es aus Sicht des Unternehmens, dass der Bereich "Stromerzeugung" die optimistischen Prognosen fast punktgenau erreichen konnte. Denn das Unternehmen hatte wegen der im 2. Halbjahr des letzten Jahres aufkommenden Unsicherheit über die Zukunft des Stromeinspeisungsgesetzes einige Projekte verschoben und damit die ursprünglich geplante Gesamtleistung bewusst nicht erreicht. Dass dennoch das geplante Bereichsergebnis erzielt wurde, ist ein Zeichen für die erheblichen Effizienzsteigerungen, die durch die Cuxhavener AG bei der Umsetzung von Windparkprojekten realisiert werden konnten. Wie Kück weiterhin erläuterte, konnte der neue Geschäftszweig Stromhandel im vergangenen Jahr noch keinen Beitrag zum Umsatz des Unternehmens leisten, da die ersten Lieferungen in den Referenzmärkten Hamburg und Nordniedersachsen erst zu Beginn dieses Jahres aufgenommen wurden.


Ebenso dynamisch wie der Ertrag ist auch die Mitarbeiterzahl des Unternehmens im vergangenen Jahr gewachsen. So waren am 31.12.1999 37 Personen für die Cuxhavener tätig. Inzwischen sei die Zahl auf deutlich über 40 angestiegen; rund 20 neue Stellen seien dabei z.Zt. noch unbesetzt. Durch dieses Wachstum leiste Plambeck, nach den Worten von Gerd Kück, einen beachtlichen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsplatzsituation im Raum Cuxhaven.


Angesichts der hervorragenden Aussichten für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen auch für den Kurs der eigenen Aktien noch ein deutliches Wachstumspotential. Kück verwies in diesem Zusammenhang auf Analysen, die von einem "fairen Wert" von 50 bis 70 Euro ausgingen. Da die Plambeck-Aktie derzeit eine der günstigsten Werte am Neuen Markt sei und das Unternehmen seit Börsengang stabile und wachsende Gewinne erwirtschafte, halte man solche Schätzungen für sehr realistisch.

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