Joint Venture

Plambeck Neue Energien AG findet strategischen Offshore-Partner

Das Projekt "Borkum Riffgrund" befindet sich nördlich der ostfriesischen Inseln Borkum und Juist in einer Entfernung von knapp 38 bzw. 34 Kilometern. Die erste Phase umfasst 77 Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse. Mit dem folgenden Ausbau können insgesamt etwa 180 Windenergieanlagen errichtet werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Plambeck Neue Energien AG realisiert ihr erstes großes Offshore-Windpark-Projekt in der Nordsee bei Borkum Riffgrund gemeinsam mit dem dänischen Energiekonzern ENERGI E2 A/S. Die Unternehmen gründen dafür ein Joint Venture.

"Zusammen mit E2 haben wir alle Voraussetzungen für eine schnelle, erfolgreiche und kostengünstige Verwirklichung unseres ersten Offshore-Windpark-Projektes auf Borkum-Riffgrund mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von deutlich über einer Milliarde Euro. Damit haben wir eine gute Chance, als erste in Deutschland auf See Strom aus Windkraft zu erzeugen", erläutert Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern. Torkil Bentzen, Präsident und Vorstandsvorsitzender von ENERGI E2, sieht in dem Joint Venture einen weiteren Schritt in der internationalen Wachstumsstrategie von E2.

Das Joint Venture wird von Plambeck Neue Energien und ENERGI E2 zu je 50 Prozent getragen. Plambeck bringt hierbei ihr erstes Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund" ein. In der ersten Phase ist auf der Nordsee knapp 38 Kilometer nördlich der Insel Borkum der Bau von 77 Windenergieanlagen geplant. Der dänische Konzern ENERGI E2 verfügt über Erfahrungen aus der Planung und der erfolgreichen Realisierung von mehreren Offshore-Projekten, wie zuletzt dem Bau des Offshore-Windparks "Nysted".

Das könnte Sie auch interessieren
  • erneuerbare Energien

    Windenergie wird in diesem Jahr kräftig ausgebaut

    2013 ist ein gutes Jahr für die deutschen Windanlagenbauer. Der Anschluss neuer Windräder liegt auf Rekordniveau und wird wohl so umfangreich sein wie seit dem Rekordjahr 2002 nicht mehr. Doch die Diskussion um die Kosten der Energiewende macht sich bereits bemerkbar.

  • Energieversorung

    Küstenbewohner: Vorsichtiges Ja zu Offshore-Anlagen

    Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine positive Bilanz der Informationstour zu Windkraftanlagen auf hoher See gezogen.

  • Stromnetz Ausbau

    Windparks auf See sollen Atomkraft ersetzen

    Bundesumweltminister Jürgen Trittin sieht in den Windparks vor Deutschlands Küsten ein enormes Wachstumspotenzial. Sie könnten bis 2030 drei Fünftel der Atomkraft ersetzen.

  • Energieversorung

    Offshore-Windenergie wichtig für Klimaschutz

    Um die Vorteile und Erfordernisse der Offshore-Windenergie, also der Erzeugung von Strom auf offener See, weiter bekannt zu machen, hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace zu einer vierwöchigen Schiffstour abgelegt.

Top