Geringere Projektmargen

Plambeck: Neubewertung wirkt sich negativ auf Ergebnis aus

Die Plambeck Neue Energien AG hat eine Neubewertung ihrer Windpark-Projekte in Deutschland mit erheblichen Wertberichtigungen und Abschreibungen vorgenommen. Die Folge sind geringere Projekt-Margen, das Konzernergebnis wurde erheblich belastet und beläuft sich auf minus 141,5 Millionen Euro.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Plambeck Neue Energien AG hat die aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und einer veränderten Marktsituation eingeleitete Neubewertung ihrer Windpark-Projekte in Deutschland mit erheblichen Wertberichtigungen und Abschreibungen vorgenommen. Die Folge sind geringere Projekt-Margen.

Nach der Neubewertung wurde nun der Halbjahresbericht veröffentlicht. "Wertberichtigungen, Abschreibungen und Anpassungen waren in einem erheblichen Umfang notwendig. Das belastet leider Bilanz und Ergebnis", erläuterte Finanzvorstand Martin Billhardt gestern in Cuxhaven. Neben der anhaltenden Verzögerung bei der Realisierung geplanter Projekte, summieren sich die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung auf 109,9 Millionen Euro. Die Abschreibungen auf Firmenwerte betragen 52,8 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis wurde damit erheblich belastet und beläuft sich auf minus 141,5 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro) im ersten Halbjahr 2004. Das Ergebnis pro Aktie beträgt somit minus 5,11 Euro (Vorjahr: 0,22 Euro). Die Umsatzerlöse gingen auf 12,5 Millionen Euro (Vorjahr: 29,7 Millionen Euro) zurück.

Plambeck will nun Kosten reduzieren und die Plambeck Neue Energien Solar Technik GmbH bis zum Jahresende verkaufen. Kerngeschäft soll die Projektierung von Windparks in Deutschland bleiben.

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