Geldanlage

Plambeck Fonds Wilmersdorf-Mangelsdorf gut gestartet

Die sechs Windenergieanlagen, die die Plambeck Neue Energien AG in Wilmersdorf in Brandenburg errichtet hat, haben bislang 20 Prozent mehr Strom erzeugt, als das in den Prognosen vorhergesagt worden war. Das bedeutet gleichzeitig einen guten Start für den Plambeck Fonds, in dem zwei Windparks zusammengefasst sind.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Einen "ausgesprochen guten Start" habe der Windpark Wilmersdorf in Brandenburg zu verzeichnen, teilte heute die Plambeck Neue Energien AG mit. Seit der Inbetriebnahme im August dieses Jahres hätten die dort errichteten sechs Windenergieanlagen 20 Prozent mehr Strom erzeugt, als das in den Prognosen vorhergesagt worden war. In Wilmersdorf produzieren Anlagen vom Typ Enercon E66 mit einer installierten Leistung von zusammen 10,8 MW Strom aus Windkraft.

Dies bedeute gleichzeitig einen unerwartet guten Start für den Plambeck Fonds, in dem die Windparks Wilmersdorf und Mangelsdorf zusammengefasst sind. In Mangelsdorf (Sachsen-Anhalt) gehen zehn Windenergieanlagen des Typs Nordex N62 mit einer installierten Leistung von zusammen 13 MW ans Netz. Diese Anlagen wurden früher als geplant komplett errichtet.

Das gesamte Investitionsvolumen für die beiden Windparks beträgt rund 26 Millionen Euro. Mit einer Beteiligung am Plambeck Fonds "Windparks Wilmersdorf-Mangelsdorf" können sich Anleger am Eigenkapital in Höhe von 7,9 Millionen Euro beteiligen. Dieser Fonds sei bereits zu mehr als 50 Prozent reserviert und gezeichnet. Konzipiert wurde auch dieses Fondsangebot nach den Plambeck Fonds Qualitätskriterien, die unter anderem die schlüsselfertige Errichtung durch erfahrenen Generalunternehmer zum Festpreis oder eine fundierte Stromproduktionsprognose auf Basis von zwei unabhängigen Windgutachten vorschreiben.

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