Los geht's

Plambeck erhält Baugenehmigung für Offshore-Windpark

Die Pilotphase des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" entsteht etwa 38 Kilometer nördlich der Insel Borkum auf einer etwa 35 Quadratkilometer großen Fläche. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat der Plambeck Neue Energien AG jetzt die Baugenehmigung erteilt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven/Hamburg (red) - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat der Plambeck Neue Energien AG die Baugenehmigung für das Offshore-Windparkprojekt "Borkum Riffgrund" erteilt. Damit können in der ersten Bauphase ab 2006 zunächst 77 Windenergieanlagen mit knapp 277 Megawatt installierter Leistung in der Nordsee in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland (AWZ) errichtet werden. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 500 Millionen Euro.

Die Pilotphase des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" entsteht etwa 38 Kilometer nördlich der Insel Borkum auf einer etwa 35 Quadratkilometer großen Fläche. Die Wassertiefen betragen dort 23 bis 29 Meter. Stahlfundamente und Windenergieanlagen werden nach jetzigen Planungen voraussichtlich an Land weitgehend vormontiert und dann auf die vorgesehenen Stellplätze transportiert. Nach Abschluss der technischen Entwicklungsphase beginnt im Jahr 2005 die konkrete Realisierungsphase.

In einer späteren zweiten Bauphase ist die Erweiterung auf bis zu 180 Windenergieanlagen vorgesehen.

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