Zusätzliche Kreditlinie

Plambeck: Erfolgreiche Bankengespräche von Hausdurchsuchung überschattet

Eine gute und eine schlechte Nachricht gab es für den Cuxhavener Windparkprojektierer Plambeck Ende letzter Woche: Die Verhandlungen über eine zusätzliche Kreditlinie in Höhe von 4,4 Millionen Euro waren erfolgreich. Und: Die Staatsanwaltschaft Stade ordnete eine Durchsuchung der Geschäftsräume an.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Plambeck Neue Energien AG hat Verhandlungen über eine zusätzliche Projekt-Kreditlinie in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro unter Beibehaltung der bisherigen Kreditlinien von etwa 19,5 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Ein Bankenkonsortium wird dem Unternehmen diese zusätzliche Projekt-Kredite zur Umsetzung von Windpark-Projekten in Deutschland gewähren.

"Damit sind die Entwicklung des Unternehmens und die Umsetzung der Projektpipeline in den kommenden Jahren gesichert", kommentierten Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Finanzvorstand Martin Billhardt. "Für das laufende Jahr ist eine Ausweitung der Umsetzung von Windpark-Projekten in Deutschland vorgesehen."

Überschattet wurde die abschließende Verhandlung mit den Banken von einer Durchsuchung der Plambeck-Geschäftsräume durch die Staatsanwaltschaft Stade. Grund sind Vorwürfe zu Transaktionen zwischen der Plambeck Neue Energien AG und Tochterunternehmen, die bereits seit Februar 2005 öffentlich bekannt sind. Der Vorstand zeigte sich sicher, dass alle Vorwürfe aufgeklärt werden können und sich weder auf die handelnden Personen noch auf das Unternehmen negativ auswirken. "Wir haben wirklich nichts zu verbergen und sind bereit, mit jedem zu sprechen, der Auskunft von uns haben will", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern.

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