Erfreuliches Ergebnis

Plambeck: Baugrunduntersuchungen für Offshore-Windpark erfolgreich

Gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner ENERGI E2 A/S hat die Plambeck Neue Energien AG die Baugrunduntersuchungen für den geplanten Offshore-Windpark in der Nähe von Borkum in Form von Bohrungen und Drucksondierungen durchgeführt. Der Analyse zufolge kann der Bau der Anlagen wie geplant realisiert werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Baugrunduntersuchungen für das Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund" sind mit erfreulichem Ergebnis abgeschlossen worden: "Die Errichtung der Windenergieanlagen auf dem Meeresgrund ist in unserem Projektgebiet wie geplant zu realisieren", erklärt Thorsten Fastenau, Leiter des Bereiches Offshore bei Plambeck.

Zur Durchführung der Untersuchungen auf der Nordsee etwa 40 Kilometer nördlich von Borkum hatte die Plambeck Neue Energien AG gemeinsam mit ihrem dänischen Joint Venture-Partner ENERGI E2 A/S ein Spezialschiff gechartert. Von diesem Bohrschiff aus wurden die Baugrunduntersuchungen in Form von Bohrungen und Drucksondierungen bis in die voraussichtliche Gründungstiefe der Fundamentpfähle durchgeführt. Die umfangreichen Ergebnisse sind inzwischen analysiert und ausgewertet.

In der Pilotphase des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" ist der Bau von 77 Windenergieanlagen geplant, so Plambeck. Der Zeitplan sieht derzeit die Errichtung der ersten Anlagen in 2006 vor, in einer zweiten Bauphase soll der Park später auf insgesamt bis zu 180 Windenergieanlagen erweitert werden. Beide Bauphasen werden mit dem Projektpartner ENERGI E2 A/S realisiert.

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