Standpunkt

Pinkwart will längere Laufzeiten nur für effiziente AKW

Der Wissenschaftsminister von NRW ist der Meinung, dass eine Verlängerung von AKW-Laufzeiten nicht ohne weiteres zugelassen werden dürfe. Vielmehr sollten aus Pinkwarts Sicht nur effiziente Meiler weiter genutzt und unsichere dafür abgeschaltet werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Essen (red) - NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) will die Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke als Druckmittel auf die Energieerzeuger verwenden, ihre Kohlekraftwerke zu modernisieren. Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe: "Die neue Bundesregierung darf längere Laufzeiten nicht einfach durchwinken."

Eine automatische Laufzeitverlängerung werde es demnach auch bei einem Regierungswechsel nicht geben. Pinkwart plädiert stattdessen dafür, leistungsfähige und sichere Meiler deutlich länger Strom produzieren zu lassen und zugleich andere AKW viel früher vom Netz zu nehmen. Ein Großteil der Gewinne sollten in Kohlekraftwerke mit weniger CO2 Produktion und in die Erforschung erneuerbarer Energien fließen.

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