Solartechnik

Phönix SonnenWärme AG vertreibt nurmehr über Handwerksbetriebe

Zu Monatsbeginn wurde der Direktvertrieb an Endkunden über bundesweit etwa 500 Berater eingestellt - ein maßgeblicher Grund dafür sei die zunehmende Professionalisierung der Handwerksbetriebe gewesen. Mitte dieser Woche installierte Phönix überdies die erste Großanlage in Schleswig-Holstein.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Phönix SonnenWärme AG aus Berlin bietet ihre Produkte seit diesen Monat nurmehr ausschließlich über das Fachhandwerk an. Damit wird der Direktvertrieb an Endkunden, der bis dato über bundesweit etwa 500 Solarberater erfolgte, eingestellt. Ausgewählte Handwerksbetriebe, teilte das Unternehmen mit, könnten sich nun mit einer renommierten Marke auf dem Solarmarkt profilieren und von den langjährigen Erfahrungen des Solarpioniers profitieren.

Ausschlaggebend für die Neuausrichtung des Vertriebs seien die zunehmende Professionalisierung der Branche und das gestiegene Know-how der Handwerksbetriebe im Solarbereich gewesen. Solartechnik sei mittlerweile ein fester Bestandteil des Heizungsmarktes und steigere den Umsatz des Handwerks. "Wie im Mannschaftssport ist auch hier die Zusammenarbeit zuverlässiger Partner unbedingte Voraussetzung für den Erfolg", so Phönix-Vorstand Holger Freyer.

Handwerksbetriebe, die als "SonnenWärme-Partner" mit Phönix zusammenarbeiten, würden vom Expertenwissen der AG, der erfolgreichen Marke sowie dem professionellen Marketing profitieren. Um besonders Neueinsteigern den Start in die Solartechnik zu erleichtern, hat die Phönix SonnenWärme AG umfangreiche Partner-Pakete für die Kundenwerbung der Fachbetriebe zusammengestellt. Die Pakete enthalten Materialien für die Bewerbung und Gewinnung von Neukunden, für die Präsentation von Solartechnik sowie den erfolgreichen Verkaufsabschluss beim Kunden.

"Wir zeigen allen PHÖNIX-Partnern vor Ort, wie Sie mit System erfolgreich sind: von der Akquisition von Solarkunden und der technischen und kaufmännischen Betreuung bis zur Anlageninstallation", sagte Phönix-Marketingleiter Thorsten Schiffer. Neu sei auch die Kundengewinnung über das Phönix-Netzwerk; hier würden die Handwerksbetriebe von den Kooperationen mit Partnern wie ADAC, NaturEnergie AG und Bund für Umwelt- und Naturschutz Berlin profitieren.

Bekannt ist Phönix für seine Standardsysteme. Seit Anfang des Jahres bietet das Unternehmen seinen Kunden sechs verschiedene Solarsysteme für Ein- und Zweifamilienhäuser an, die sowohl mit Flach- als auch mit Vakuumröhrenkollektoren ausgestattet werden können. Darüber hinaus produziert Phönix nun Großanlagen. Das erste Projekt dieser Art wurde in Krummbek in Schleswig-Holstein realisiert. Die von der Energiestiftung Schleswig-Holstein geförderte Solaranlage wurde Mitte dieser Woche in Betrieb genommen. Sie hat eine Kollektorfläche von 70 Quadratmetern und produziert für den Hotelgasthof Witt jährlich rund 30.400 Kilowattstunden Wärme. Das Hotel deckt mit der Solaranlage knapp die Hälfte des benötigten warmen Wassers. Gegenüber Heizöl wird eine Einsparung von 13.375 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr erwartet.

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