Pesag AG und Stadtwerke Paderborn wollen verschmelzen

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Im Rahmen des Pesag Energieforums am 4. Februar, legte Pesag-Vorstandsmitglied Dr. Bernhard Bloemer Vertretern aus Kommunen, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einen Bericht über die Unternehmenssituation vor. Um sich zu einem leistungsfähigen Mehrspartenunternehmen auf dem dynamischen Markt weiter entwickeln zu können, brauche die Pesag AG geeignete Partner. Ganz oben auf der Tagesordnung stehe aus diesem Grund der Zusammenschluss mit den Stadtwerken Paderborn, so Bloemer.


Nur etwa 500 Stromabnehmer der insgesamt 170.000 Privatkunden hätten ihren Anbieter gewechselt. Darüber hinaus habe man im Herbst letzten Jahres neue Produkte eingeführt. Dadurch konnte man die Einführung der ersten Stufe der Stromsteuer weitgehend abfangen. Die zweite Stufe schlage sich allerdings entsprechend nieder, sagte Vorstandsmitglied Bloemer.


Im liberalen Strommarkt habe sich die Pesag bereits im Vorfeld durch Kostensenkungsprogramme, organisatorische Anpassungen und andere Maßnahmen gut positionieren können. Die PreussenElektra sei für die Pesag ein leistungsfähiger und strategischer Partner im Bereich der Produktion, ergänzte Bloemer. In der Sitzung des Rates der Stadt Paderborn am 16. Dezember 1999 wurde entschieden, Verhandlungen mit der Pesag aufzunehmen, um bis spätestens Ende Februar 2000 ein greifbares Angebot zum Erwerb von 85 Prozent der Anteile an den Stadtwerken Paderborn vorzulegen. Sollte das Modell die Zustimmung des Rates finden, werde möglichst bald mit der Umsetzung des Zusammenschlusses von Stadtwerken und Pesag begonnen, bemerkte Dr. Bloemer abschließend.

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