Führungswechsel

Personelle Veränderungen bei EnBW: Wendt und Jochum gehen

Wenn der neue EnBW-Chef Utz Claasen im Mai seinen Dienst antritt, wird er zum größten Teil von einer neuen Führungscrew unterstützt. Mitte Februar scheidet Gerhard Jochum auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der EnBW Holding aus. Und auch Ulrich Wendt verlässt zum 1. März den Vorstand der EnBW Regional AG.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Zuge des zum 1. Mai 2003 stattfindenden Wechsels im Vorstandsvorsitz der EnBW AG von Gerhard Goll auf Prof. Dr. Utz Claassen gibt es weitere Veränderungen in der Führungscrew des Unternehmens. Mitte Februar 2003 scheidet Gerhard Jochum auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der EnBW Holding aus. Auch Ulrich Wendt verlässt zum 1. März den Vorstand der EnBW Regional AG.

Gerhard Jochum, Weggefährte des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Goll, war im Konzern u.a. verantwortlich für Unternehmensentwicklung, Beteiligungs-Management, kommunale Beziehungen und Wirtschaft und Politik. Mit seinem Ausscheiden will er dem künftigen Vorstandsvorsitzenden neue mögliche Verantwortungszuschnitte eröffnen.

Ulrich Wendt (57) war nach rund 16 Jahren in der Landes- und Kommunalpolitik in den Energiemarkt eingestiegen. Kaum zwei Wochen für die EnBW in Berlin und verantwortlich für den Vertrieb in den neuen Bundesländern, gelang es Wendt Anfang 1999, das Berliner Abgeordnetenhaus unter Vertrag zu nehmen. Ab März 2000 hat Wendt als Geschäftsführer der EnBW-Vertriebsgesellschaft den gesamten Baden-Württemberg-Markt verantwortet und zugleich den Grundstein für das kommunale Partnerschaftsnetzwerk baden-württembergischer Stadtwerke mit der EnBW gelegt. Mit seiner Berufung zum Vorstand der EnBW Regional AG hat er binnen Jahresfrist den Gründungsauftrag - die Etablierung kommunaler Strukturen – in der größten Konzerntochter erfolgreich umgesetzt.

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