Sicher?!

PDS: Regierung soll Sicherung vom Atomkraftwerken darstellen

Die PDS-Fraktion im Bundestag hat sich in einer "Kleinen Anfrage" erkundigt, ob Atomkraftwerke gegen gezielt zum Absturz gebrachte Passagiermaschinen ausreichend geschützt sind.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Sicherung risikobehafteter Anlagen gegen terroristische Anschläge ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage (Bundestagsdrucksache 14/6917) der PDS. Die Fraktion will von der Bundesregierung wissen, ob Atomkraftwerke gegen gezielt zum Absturz gebrachte Passagiermaschinen ausreichend geschützt sind.

Die Abgeordneten erkundigten sich im Weiteren, wie der Schutz von Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle und der benutzten Transportbehälter sowie die Sicherung gelagerter Brennelemente eingeschätzt werden. Von Interesse sind auch vorhandene oder geplante Sicherheitsanalysen für andere Risikoanlagen. Die Regierung soll zudem darlegen, inwieweit der Aspekt terroristischer Anschläge bei der Zulassung, dem Betrieb oder dem Schutz der genannten Anlagen berücksichtigt wird.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsleitung

    Atomlager Schacht Konrad verzögert sich

    Der Bau des Atommüllendlagers Schacht Konrad verzögert sich - womöglich um bis zu fünf Jahre bis 2019. Ein Sprecher des Bundesamts für Strahlenschutz sagte am Donnerstag auf dapd-Anfrage, kürzlich sei ein Verzug bei der Errichtung des Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle gemeldet worden.

  • Stromtarife

    Debatte: Atomsteuer versus "Energiewirtschaftsvertrag"

    Die Opposition hat der Bundesregierung vorgeworfen, bei der geplanten Atomsteuer vor den Interessen der Lobbyisten zu kapitulieren. Die Pläne seien in vier Punkten verfassungswidrig, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber. Politiker wie der Unions-Fraktionsvize Fuchs setzen sich offen für die Interessen der Atomindustrie ein.

  • Stromtarife

    Erörterung zum Zwischenlager am Atomkraftwerk Grafenrheinfeld beginnt

    Gestern hat in Gerolzhofen das Eröterungsverfahren zum geplanten dezentralen Zwischenlager am AKW Grafenrheinfeld begonnen. Antragsteller ist die E.ON Kernkraft GmbH.

  • Energieversorung

    CDU/CSU: Bundesregierung soll Atomgesetz nicht verändern

    Nach Ansicht der CDU/CSU-Fraktion ist der Ausstieg aus der Kernenergie sicherheitstechnisch nicht geboten und wirtschafts- wie umweltpolitisch falsch. Aus diesem Grund forderte sie die Regierung auf, das Atomgesetz nicht zu ändern.

  • Hochspannungsmasten

    Bundesregierung beschließt neues Atomgesetz

    Der erste Schritt ist gemacht: Das Bundeskabinett hat heute den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Die Novellierung des Atomgesetzes soll noch bis Ende des Jahres im Bundestag abgeschlossen werden.

Top