Tricks sparen 100 Euro

PC-WELT warnt vor versteckten Stromfressern am PC-Arbeitsplatz

Ältere Hardware und Geräte ohne Netzschalter treiben die Stromkosten in die Höhe, schreibt die Computerzeitschrift PC-WELT in ihrer aktuellen Ausgabe. Mit kleinen Tricks könnten Verbraucher jährlich 100 Euro und mehr an Stromkosten sparen. PC-WELT-Tipp: TFT-Displays abschalten und auf Bildschirmschoner verzichten.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Vorsicht vor versteckten Energiefressern am PC-Arbeitsplatz: Wie die PC-WELT, nach eigenen Angaben Deutschlands meistverkauftes Computer-Monatsmagazin, in ihrer aktuellen Ausgabe (04/2005) herausgefunden hat, treiben viele Computer, Drucker und Monitore die Stromrechnung unnötig in die Höhe.

Schuld daran kann veraltete Hardware sein oder Produkte, die keinen Netzschalter haben. Denn diese würden selbst dann noch Leistung aufnehmen, wenn sie ausgeschaltet sind. Auch PCs, die nur über das Betriebssystem heruntergefahren werden können, seien nicht wirklich stillgelegt. Doch mit einigen Tricks könne der Stromverbrauch dauerhaft reduziert werden, heißt es in der PC-WELT. Anwender könnten dadurch jährlich 100 Euro und mehr sparen.

Um Leerlaufverluste bei vermeintlich ausgeschalteten Geräten zu vermeiden, empfiehlt die PC-WELT, Computer und andere Hardware an eine schaltbare Steckdosenleiste anzuschließen. Eine Ausnahme hiervon bilden Tintenstrahldrucker und andere Geräte, die permanent mit Strom versorgt werden müssen, um intern gespeicherte Daten zu halten. Anstatt den Stromhahn komplett zuzudrehen, sollten Tintenstrahldrucker bereits kurz nach dem Drucken automatisch in den sparsamen Schein-Aus-Modus wechseln. Hier verbrauchen sie im Schnitt nur noch etwa zwei bis drei Watt Energie.

Auch TFT-Monitore, die schnell startklar sind, sollten bei längeren Arbeitspausen ausgeschaltet werden. Darüber hinaus sollten Anwender auf Bildschirmschoner verzichten, die oft mehr Strom verbrauchen als der Windows-Desktop.

Anwender, die den Strombedarf ihrer Geräte selbst ermitteln möchten, können sich bei vielen Unternehmen kostenlos Strommessgeräte ausleihen. Die Adressen verrät die PC-WELT in ihrer aktuellen Ausgabe und unter www.pcwelt.de. Hier stehen auch mehrere Tabellen zur Verfügung, mit denen ermittelt werden kann, ob die Anschaffung eines neuen Computers oder anderer Hardware lohnt.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Teurer Strom und hoher Verbrauch: Ostdeutsche zahlen mehr für Energie

    Die Strompreise und der Energieverbrauch beeinflussen maßgeblich, was am Ende auf der Stromrechnung veranschlagt wird. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, zahlen Ostdeutsche aufgrund beider Faktoren häufig mehr für ihren Strom.

  • Wasser sparen

    Stromanbieterwechsel kann Durchlauferhitzer-Kosten ausgleichen

    Ein Durchlauferhitzer verursacht enorme Stromkosten im Jahr. Ein günstiger Stromanbieter macht deshalb hier besonders viel Sinn. Vergleicht man günstigere und teurere Stromanbieter miteinander, können Nutzer solcher Anlagen mit einem Anbieterwechsel die Kosten wieder ausgleichen.

  • Stromtarife

    Initiative Energieeffizienz gibt Stromspartipps fürs Büro zu Hause

    Bürogeräte wie Computer, Monitor und Scanner verbrauchen auch im Stand-by-Modus Strom. Durch richtiges Abschalten dieser Geräte können jährlich bis zu 38 Euro an Stromkosten gespart werden. Die Initiative EnergieEffizienz gibt Tipps, wie sich unnötiger Stromverbrauch am Arbeitsplatz zu Hause vermeiden lässt.

  • Strompreise

    Heimliche Stromklauer nur durch Messgeräte zu erkennen

    Auch wenn kein Lämpchen mehr leuchtet: Viele Elektrogeräte verbrauchen Strom, auch wenn sie direkt am Gerät ausgeschaltet wurden. Meist ist dies nur mit einem Strommessgerät nachzuweisen. Aus diesem Grund sollte immer auch der Netzstecker gezogen werden, rät die Initiative EnergieEffizienz.

  • Strom sparen

    Energiemonitore helfen: Großes Einsparpotenzial in Haushalten

    Nicht nur Geräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen Strom, sondern auch solche, von denen man es überhaupt nicht vermutet. Mit einem so genannten "Energiemonitor", den sich interessierte Verbraucher in Osnabrück nun kostenlos ausleihen können, kann man den heimlichen Stromfressern auf die Schliche kommen.

Top