Versicherungsgesellschaften

Paul und Rasmund: Unwetter kosten Versicherer 600 Millionen Euro

Die schweren Unwetter im Juni und Juli haben auf etlichen Fahrzeugen, Balkonen und Hausdächern ihre Spuren hinterlassen. Für viele macht sich da die Hausratversicherung bezahlt. Für die Versicherer hingegen wird es teuer.

Gewitter© Tetastock / Fotolia.com

Berlin - Die schweren Unwetter der vergangenen Wochen kosten die Versicherer in Deutschland voraussichtlich mehr als eine halbe Milliarde Euro. Insgesamt summierten sich die versicherten Schäden durch die Tiefdruckgebiete "Paul" und "Rasmund" mit heftigen Regenfällen sowie weitere Unwetter zwischen dem 20. Juni und 2. Juli auf rund 600 Millionen Euro, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin mit. Die Schäden entfielen etwa zur einen Hälfte auf kaskoversicherte Autos, zur anderen Hälfte auf Häuser, Hausrat sowie Gewerbe- und Industriebetriebe.

Starkregen verursacht Schäden von 60 Millionen Euro

"Paul" hatte vor allem in der Nordhälfte Deutschlands gewütet, schlimm getroffen wurden Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Regenfälle durch "Rasmund" traf vor allem Berlin und Brandenburg. Zum Teil seien innerhalb von 24 Stunden mehr als 200 Liter Regen je Quadratmeter gefallen, schreibt der GDV. Allein der Starkregen habe Schäden von rund 60 Millionen Euro angerichtet.

Quelle: DPA

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