Anstrengungen vermeiden

Ozon in Deutschland: Bereits ab 120 Mikrogramm gesundheitsschädigend

Symptome wie Augenreizung und Irritationen der oberen Atemwege sind für eine hohe Ozonkonzentration kennzeichnend. Jeder ist auf alle Fälle gut beraten, wenn er den Empfehlungen der Mediziner folgt und sportliche Aktivitäten und sonstige körperliche Anstrengungen im Freien besonders am Nachmittag möglichst vermeidet.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Ozon belastet den Körper bereits bei niedrigen Konzentrationen und nicht erst bei 180 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Darauf weist der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) jetzt hin. Epidemiologische Studien belegen, dass sich Wirkungen auf den menschlichen Organismus bis in einen Bereich von 100 Mikrogramm je Kubikmeter Luft hinunter beobachten lassen, wenn gleich auch der Einfluss von Ozon hier nicht eindeutig von dem weiterer Bestandteile des photochemischen Smogs abzugrenzen ist. Deswegen empfiehlt der VDI bereits bei einem Mittelwert von 120 Mikrogramm als Halbstundenwert die Bevölkerung zu informieren, um gesundheitsschädigende Wirkungen zu vermeiden.

Die derzeit hohen Ozonkonzentrationen belasten zusammen mit weiteren Schadstoffen, die bei diesen Temperaturen in der Luft entstehen (photochemischer Smog, Sommersmog), den Körper des Menschen. Symptome wie Augenreizung und Irritationen der oberen Atemwege sind kennzeichnend. Jeder ist auf alle Fälle gut beraten, wenn er den Empfehlungen der Mediziner folgt und sportliche Aktivitäten und sonstige körperliche Anstrengungen im Freien besonders am Nachmittag möglichst vermeidet. Denn gerade zwischen 14 und 18 Uhr herrscht die allgemein höchste Ozonkonzentration.

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