Sonnige Ernte

OVAG: Photovoltaikanlagen auf Schulen waren ertragreich

Der oberhessische Energieversorger OVAG hat die Erträge seiner Photovoltaikanlagen für das vergangene Jahr ausgewertet. Ergebnis: Die auf Schulen im Wetteraukreis installierten Anlagen waren besonders ertragreich. Die "beste" Anlage brachte es im vergangenen Jahr auf eine "Ernte" von 3111 Kilowattstunden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der vornehmlich in Wetterau- und Vogelsbergkreis tätige Energieversorger OVAG (Oberhessische Versorgungsbetriebe AG) hat dieser Tage hat die Erträge seiner Photovoltaikanlagen für das vergangene Jahr ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass jene Photovoltaikanlagen, die auf drei Schulen im Wetteraukreis Sonnenkraft einfangen, regelrechte Spitzenwerte lieferten. Dieses erfreuliche Ergebnis durfte jetzt OVAG-Projektleiter Erwin Klein konstatieren.

Die Shell Solar Energieanlage auf der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal-Assenheim errichtete die OVAG Ende 2001 als eigene Photovoltaikanlage. Die Kosten beliefen sich seinerzeit auf 16.617 Euro, wobei das Land Hessen 4985 Euro beisteuerte. Die Anlage besteht aus 28 Modulen RSM 110 und hat eine Nennleistung von 3052 Wp. Durch die ideale Lage sowie durch die von der Firma Shell Solar optimal aufeinander abgestimmten einzelnen Teile, erbrachte diese Anlage im vergangenen Jahr eine "Ernte" von 3111 kWh, mithin 1019 kWh pro kWp Nennleistung. "Dieses Ergebnis ist absolute Spitze", urteilt Erwin Klein.

Die Photovoltaikanlage auf der Grundschule in Reichelsheim ist genauso wie jene auf der Henry-Benrath-Schule in Friedberg entstanden und aufgebaut worden. Erwin Klein: "Die Erträge liegen hierbei zwar leicht unter denen der Assenheimer Schule, sind jedoch für die hiesige Region immer noch hervorragend." Die Werte: Für die Henry-Benrath-Schule - seit Februar 2002 in Betrieb - 2609 kWh, für die Reichelsheimer Grundschule - seit Ende 2001 im Einsatz - 2913 kWh. Das unabhängige Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg in Kooperation mit der Universität Oldenburg überwacht diese Angaben. Das Institut wertet hierfür Satellitenbilder aus und ermittelt den ortsüblichen Energieertrag.

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