Gestiegener Leistungsbedarf

OVAG nimmt neues Transformatorenfeld in Betrieb

Die OVAG hat in der Nähe von Friedberg einen neuen 31,5 Megawatt-Transformator in Betrieb genommen. Mit ihm wird die aus dem 110 000-Volt-Netz des Übertragungsnetzbetreibers E.ON bezogene elektrische Energie in eine das Umspannungswerk verlassende Energie von 20 000 Volt umgewandelt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Kleine Handbewegung - große Wirkung: Kürzlich haben OVAG-Finanzvorstand Rainer Schwarz und der Technische Vorstand Herbert Holler einen neuen 31,5 Megawatt-Transformator im Umspannwerk Fauerbach der OVAG in Betrieb genommen. "Mit diesem Transformator halten wir Schritt mit dem Leistungsbedarf im südlichen Netzgebiet der OVAG", kommentierte Herbert Holler.

Mit dem Transformator wird die aus dem 110 000-Volt-Netz des Übertragungsnetzbetreibers E.ON bezogene elektrische Energie in eine das Umspannungswerk verlassende Energie von 20 000 Volt umgewandelt. Notwendig wurde diese etwa 1,7 Millionen Euro teure Investition für ein weiteres Transformatorenfeld hauptsächlich, weil sich aufgrund von Neuansiedlungen in den südlich gelegenen Industrie- und Wohngebieten von Friedberg der Leistungsbedarf gestiegen ist.

Das Umspannwerk in Fauerbach wurde im Jahr 1988 fertig gestellt, um den damaligen Versorgungsbedarf rund um die Kreisstadt zu gewährleisten. Mit der Installierung des zweiten, 70 Tonnen schweren Transformators an diesem Ort, ist der Entwicklung, die für die kommenden Jahre erwartet wird, Rechnung getragen. Der neue Transformator gewährleistet, dass selbst bei Störungen oder Wartungen in diesem Netzabschnitt die übrigen Anlagen der Stromverteilung nicht von der Versorgung abgeschnitten sind.

Top