Geschäftsbericht

OVAG legt ein zufriedenstellendes Ergebnis für 2001 vor

Der Friedberger Energieversorger OVAG hat sein Ergebnis im vergangenen Jahr um nahezu 700 000 Euro verbessert. Damit erhöhten sich die Bilanzsumme auf 292,84 Millionen Euro und die Umsatzerlöse auf 212 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte der Stromabsatz um 0,91 Prozent auf 2.005 Milliarden Kilowattstunden gesteigert werden.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Auch im dritten Jahr nach der Liberalisierung des Strommarktes kann die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG) ein zufriedenstellendes Resultat vorlegen. "Ein Ergebnis, aus dem Kontinuität und Stabilität sprechen", kommentiert Finanzvorstand Rainer Schwarz den jetzt vorgelegten Geschäftsbericht für das Jahr 2001. Nach Berücksichtigung von Beteiligungs- und Zinsergebnis errechnet sich ein im Vergleich zum Vorjahr um 700 000 Euro verbessertes Ergebnis, das sich auf 34,2 Millionen Euro vor Ertragssteuern beläuft.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 1,59 Millionen auf 292,84 Millionen Euro während die Umsatzerlöse bei 212 Millionen Euro liegen. Schließlich sei, so Rainer Schwarz, die Eigenkapitaldotierung im engeren Sinne mit rund 139 Millionen Euro als hervorragend zu bezeichnen, "weil das langfristige Anlagevermögen hierdurch sicher finanziert ist." Gleichzeitig steigerte der Friedberger Energieversorger seinen Stromabsatz im vergangenen Jahr um 0,91 Prozent auf 2.005 Milliarden Kilowattstunden. In erster Linie sei diese positive Entwicklung auf den Mehrabsatz bei den Tarifkunden und weiterverteilenden Stadtwerke zurückzuführen.

Eine klare Absage erteilt Hans-Ulrich Lipphardt, Vorstandsvorsitzender der Ovag, indes allen ideologischen Debatten im Zusammenhang mit alternativen Energien. "Wir müssen hier die reale Machbarkeit sehen und berücksichtigen. Die Politik bestimmt Gesetze wie jenes der Kraftwärme-Koppelung oder jenes der Erneuerbaren Energien. Unter diesen Bedingungen hat ein Unternehmen wie die OVAG ohne Emotionen seine Aufgaben zu erledigen."

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