Bis August

Ostwind realisiert ersten Erfurter Windpark

Demnächst werden 14 Windenergieanlagen in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt Strom erzeugen. Der erste Spatenstich für das Ostwind-Projekt erfolgte in dieser Woche, die Inbetriebnahme ist bis Ende August geplant. Es erstreckt sich über die Gemarkungen Kerspleben, Schwerborn und Töttleben.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Regensburg/Erfurt (red) - Premiere in Erfurt: Das neue Ostwind-Projekt Katzenberg mit 14 Anlagen des Typs Vestas V52 wird der erste Windpark auf dem Stadtgebiet der thüringischen Landesmetropole sein. Für das in Zusammenarbeit mit der Firma EnerSys entstandene Vorhaben sei nach dem nun erfolgten offiziellen Spatenstich die Inbetriebnahme bis Ende August geplant, kündigte Ostwind-Unternehmensleiterin Gisela Wendling-Lenz an.

Netzanschluss und Einspeisepunkt des 12-Megawatt-Windparks, der sich über die Gemarkungen Kerspleben, Schwerborn und Töttleben erstreckt, liegen - etwa drei Kilometer entfernt - im Umspannwerk Erfurt-Ost. Um die Leitungen dorthin zu verlegen, sind mehrere Querungen notwendig - so etwa unter der neuen, vierspurig ausgebauten Landesstraße 1052 N, der Bahnlinie zwischen Erfurt und Sömmerda und dem Kraftwerksgelände der Stadtwerke Erfurt.

Auf diesem Kraftwerksgelände soll neben dem bestehenden Gaskraftwerk auch die neue Restabfallbehandlungsanlage entstehen. "Hier wird ein großer Teil des Stromes für die Landeshauptstadt produziert werden. Integraler Bestandteil der Stromversorgung Erfurts ist dann auch unser Windpark Katzenberg", freute sich Ostwind-Entwickler Hans-Jürgen Siejak.

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