Rekordjahr

Ostwind-Gruppe realisiert größtes Projekt seiner Geschichte

33 Windräder, die mit 65 Millionen Kilowattstunden Strom 20 000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen sollen, werden derzeit in Brandenburg aufgebaut. Betreiber ist die Regensburger Ostwind-Gruppe.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Mit der Aufnahme der Wegebauarbeiten am Standort Karstädt in Brandenburg ist jetzt der Startschuss für das bisher größte Windparkprojekt der Regensburger Ostwind-Gruppe gefallen. 33 Windkraftanlagen N 60 des Herstellers Nordex AG werden, so Geschäftsführerin Gisela Wendling-Lenz, durch die Lenz-Öko-Gewerbe-Bau in zwei Bauabschnitten schlüsselfertig errichtet. Die jährlich etwa 65 Millionen umweltfreundlich produzierten Kilowattstunden werden über ein ebenfalls neu zu errichtendes Umspannwerk in das Leitungsnetz der WEMAG eingespeist. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt nahezu 45 Millionen Euro.


Bei den 33 Windmühlen mit einem Rotordurchmesser von 60 Metern und einer Nabenhöhe von 69 Metern handelt es sich um das zweite Projekt von Ostwind in diesem Jahr. Wie Ostwind-Sprecher Ulrich Lenz ausführt, ist 2001 ein Jahr der Rekorde für die Firmengruppe: Insgesamt stehen für 2001 gut 70 Windmühlen der 1,3 bis 1,65 Megawattklasse zur Realisierung an. Bisher hat die Gruppe 143 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 156,1 Megawatt geplant, gebaut und ans Netz gebracht.


Am Standort Karstädt selbst werden entsprechend der Firmenphilosophie vor allem örtliche und regionale Betriebe zum Zuge kommen. Die komplette Infrastruktur in Form von Wegebau, Erdarbeiten und Fundamentbau werden von Firmen vor Ort ausgeführt, die Windkraftanlagen selbst kommen aus dem Nordex-Standort Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Wirtschaftskraft sind es ökologische Aspekte, die aufmerken lassen. Die ins öffentliche Netz einzuspeisende Energie wird an die 20 000 Haushalte mit Strom versorgen und der Umwelt damit gut 41 000 Tonnen Kohlendioxyd ersparen.

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