Messeauftritt

Osram: Zukunft des Lichts liegt in intelligenter Elektronik

Der Münchner Lichthersteller Osram zeigt auf der weltgrößten Lichtmesse Light + Building 2004 derzeit in Frankfurt ein elektronisches Vorschaltgerätt, das den Lampentyp automatisch erkennt. Gleichzeitig wird der Trend zur Miniaturisierung mit der Reflektorlampe "Ministar" vorgestellt.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

München (ots) - Osram, einer der zwei größten Lichthersteller der Welt, stellt auf der seit Sonntag in Frankfurt stattfindenden Messe "Light + Building" zahlreiche Innovationen für die Allgemeinbeleuchtung vor. Eine der Neuheiten auf der weltgrößten Messe des Lichts ist das elektronische Vorschaltgerät "Quicktronic Intelligent". Es erkennt den Leuchtstofflampentyp und dessen Wattage automatisch und betreibt diesen per Mikroprozessor mit den richtigen elektrischen Parametern. Neben der intelligenten Elektronik sieht Osram in der Miniaturisierung einen weiteren Branchentrend.

"Wir sehen unsere Zukunft immer stärker in elektronisch betriebenen, intelligenten Lichtsystemen ", erläutert Dr. Wolf-Dieter Bopst, Vorsitzender der Geschäftsführung von Osram. Bei Osram mache die klassische Glühbirne nur noch knapp elf Prozent des Umsatzes aus - elektronische Vorschaltgeräte, elektronisch betriebene Lampen sowie optoelektronische Halbleiter hingegen zusammen bereits ein Drittel. "Mittelfristig will Osram diesen Elektronik-Anteil auf rund 50 Prozent erhöhen", ergänzt Bopst.

"Kleiner und gleichzeitig besser", so kann man einen weiteren Trend in der Lichtbranche, die Miniaturisierung, kurz umreißen. "Ministar" heißt die kleinste Reflektorlampe der Welt, die Osram in Frankfurt erstmals vorstellt. Mit einem Durchmesser von nur 9,5 Millimetern eröffnet sie neue Möglichkeiten für filigranes Leuchtendesign. "Mit der Ministar kann gerichtetes Halogenlicht in kleinste Leuchten, insbesondere für den Möbeleinbau, integriert werden", erklärt Bopst.

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