Zusatzgebühren

Online-Shops: Ein Zahlungsweg muss kostenfrei sein

Wenigsten ein kostenfreier Zahlungsweg ist beim Online-Shopping Pflicht. Häufig ist jedoch in der Voreinstellung eine Zahlungsart ausgewählt, für die Extragebühren anfallen. Hier sollte man aufmerksam sein und die Zahlungsarten durchgehen.

Kreditkarte© Light Impression / Fotolia.com

Düsseldorf (dpa/tmn/red) - Vom Sicherheitspaket beim Bestellen des Internetanschlusses bis hin zur Zusatzversicherung fürs neue Handy: Das Unterjubeln kostenpflichtiger Leistungen hat eine schlechte Tradition im Internet-Vertrieb. Kunden sollten in Online-Shops aber nicht nur vor ungewollten Extras auf der Hut sein, sondern auch vor kostspieligen Zahlungswegen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die richtige Zahlungsart auswählen

Auch wenn Händler verpflichtet sind, mindestens einen gebräuchlichen kostenfreien Zahlungsweg anzubieten, ist häufig eine teure Bezahlart mit Gebühren vorausgewählt - etwa eine Kreditkarte. Verbraucher sollten dann versuchen, ein kostenfreies Zahlungsmittel wie Rechnung oder Lastschrift einzustellen.

Kosten für einen Geldtransfer dürfen den Verbraucherschützern zufolge auch nur in der Höhe verlangt werden, wie sie dem Händler selbst entstehen. Sonst könne das berechnete Entgelt für das Zahlungsmittel vom Anbieter zurückverlangt werden.

Quelle: DPA

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