Online-Rechner: SFV prüft Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Wie wirtschaftlich arbeiten denn nun Solaranlagen, wenn demnächst die Einspeise-Vergütung auf 99 Pfennig pro Kilowattstunde angehoben wird? - Dieser Frage hat sich der in Aachen ansässige Solarenergie-Förderverein (SFV) angenommen, der seit neuestem auf seiner Website einen Online-Rechner präsentiert, der diese Frage individuell beantwortet. Der SFV hat den Rechner so konzipiert, dass die Ergebnisse nachvollzogen werden können - das Programm liefert also nicht nur ein Endergebnis, sondern druckt die voraussichtliche Entwicklung des Kontostandes in Jahresschritten aus.



Je nach Vorgabe sind zwei Ergebnisse möglich:



(1.) Die vorgesehene Vergütung reicht aus. Das Programm nennt dann den Zeitpunkt, ab dem die Vergütung ausreicht.



(2.) Die vorgesehene Vergütung reicht nicht aus. Das Programm nennt dann die Vergütung, die eigentlich anstelle der 99 Pfennig pro Kilowattstunde gezahlt werden müsste und belegt dies durch die Darstellung der dann zu erwartenden Kontoentwicklung.



In beiden Fällen nennt der JavaScript-basierte Rechner abschließend die Kosten des Solarstroms, die nach Abwicklung des Kapitaldienstes übrig bleiben, da die laufenden Betriebskosten weiterhin gedeckt werden müssen. Welche Investitionskosten, Zuschüsse, Darlehenshöhen, Zinsen, Einspeisevergütungen, Laufzeiten, Betriebskosten etc. der Rechnung zugrunde liegen sollen, entscheidet der User.



Da sich das Programm noch in der Testphase befindet, kann der SFV noch Verbesserungen im Rechengang oder in der Erläuterung anbringen - hier setzt man in Aachen auf die tatkräftige Unterstützung von interessierten "Solarstromern".



Die Website des SFV finden Sie unter www.sfv.de; der Rechner ist unter der Rubrik "SFV interactive" zu finden.

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